Ein Lied zur Nacht. Ich hoffe, es berührt jemanden.
Grizzly Bear
Da wir uns ja längst alle in ihr großartiges Yellow House Album verguckt und spätestens nach dem großartigen Auftritt bei Blogotheque Hals über Kopf verliebt haben in die knuffigen Bären aus Brooklyn, sende ich jetzt verräterisch frühzeitig (denn Veröffentlichung ist erst im Mai) ein großes HURRA zum neuen Grizzly Bear Album, das da heißt Veckatimest. Überall im Internet findet man Lobpreisung und sogar die Fleet Foxes gratulieren schon jetzt zum “besten Album der 00er- Jahre”. Vielleicht ist das nicht mal zu hoch gegriffen.
Gratis-Sympathie bekommen sie übrigens für den Song Dory auf die süße Fischdame aus Findet Nemo!
Hier jetzt der Song, den es hier schon als Vorgeschmack runterzuladen gibt.
Nicht der großartigste der Platte, aber doch zauberhaft.
Gratis-Sympathie bekommen sie übrigens für den Song Dory auf die süße Fischdame aus Findet Nemo!
Hier jetzt der Song, den es hier schon als Vorgeschmack runterzuladen gibt.
Nicht der großartigste der Platte, aber doch zauberhaft.
Sonntag
Mensch, was für ein furchtbar stillstehender Tag. Wo gestern noch orkanartige Böhen durch meine Haare wüteten, ist heute das große Schweigen angesagt. Einfach so, einfach so.
Das hält ja kein Mensch aus.
So müsste ein Sonntag eigentlich sein:
Das hält ja kein Mensch aus.
So müsste ein Sonntag eigentlich sein:
~~~
Nun ja, Frühling ist nun doch nicht angesagt. Da hat es heute morgen doch tatsächlich geschneit!
Hier etwas, das trotzdem für gute Laune sorgen wird, das bin ich mir sicher.
Hier etwas, das trotzdem für gute Laune sorgen wird, das bin ich mir sicher.
NEUE PHONO POP ANKÜNDIGUNG!
Entschuldigt mich, aber es ist die Freude die in mir durchgeht! Wie ich schon gesagt hatte, wir halten euch in Sachen Phono Pop auf dem Laufenden und so kann ich euch sagen, dass PORTUGAL.THE MAN(!!!) auch dabei sein werden. Das wird ein Fest! (:
Auf ein schönes Wochenende!
Janis Joplin und ein Tanzremix von Mercedes Benz
Auf ein schönes Wochenende!
Janis Joplin und ein Tanzremix von Mercedes Benz
Einiges zu berichten!
So. Wir haben uns 1 1/2 Monate Pause gegönnt. Oder sollte ich eher sagen, dass ich mir so lange Pause gegönnt habe?
Dafür gibt es jetzt um so mehr zu berichten und aufzuholen und ich hoffe, dass ich das irgendwie auf die Reihe bekomme. Bin aber guter Dinge! (;
Was hier also demnächst noch erscheinen wird:
-Konzertbericht der Winterkids am 30.1.09 (etwas her, aber das sollte einen nicht daran hindern, doch noch davon zu berichten)
- vielleicht auch noch ein Konzertbericht eher spontaner Konzerte (wie zum Beispiel JonnyBoy aus Frankreich, die sich in den Kupa begaben)
- und wie immer Musik, die einen irgendwie gerade beschäftigt.
Also: wir melden uns zurück!
Und ich möchte auch gleich anfangen: Letztes Jahr begab sich Helena ja bereits aufs "Phono Pop" in Rüsselsheim und weil es ihr so gut gefiel, musste sie nur etwas Arbeit leisten und schon wurde ich für das diesjährige Festival fasziniert, das an meinem Geburtstag stattfinden wird. (hurra!) Um euer Interesse etwas zu wecken:
Das Phono Pop ist am Wochenende vom 10. und 11. Juli und kostet im Frühbucherticket, das man sich bis Mitte April aneignen kann, gerade mal 18 Euro!!! Bereits bestätigt sind: Die Sterne, Klee und Kissogram. Wir halten euch auf dem Laufenden.
So und hier mal ein bisschen von den Berliner Herren Kissogram, die Helena geholfen haben mich umzustimmen (derzeit übrigens mit Franz Ferdinand auf Tournee):
Kissogram- She's An Apple Pie
Kissogram- I Wanna Be My Man
und hier das wirklich zu empfehlende Myspace-profil:
Kissograms Myspace
Genießt den Frühling! (:
Dafür gibt es jetzt um so mehr zu berichten und aufzuholen und ich hoffe, dass ich das irgendwie auf die Reihe bekomme. Bin aber guter Dinge! (;
Was hier also demnächst noch erscheinen wird:
-Konzertbericht der Winterkids am 30.1.09 (etwas her, aber das sollte einen nicht daran hindern, doch noch davon zu berichten)
- vielleicht auch noch ein Konzertbericht eher spontaner Konzerte (wie zum Beispiel JonnyBoy aus Frankreich, die sich in den Kupa begaben)
- und wie immer Musik, die einen irgendwie gerade beschäftigt.
Also: wir melden uns zurück!
Und ich möchte auch gleich anfangen: Letztes Jahr begab sich Helena ja bereits aufs "Phono Pop" in Rüsselsheim und weil es ihr so gut gefiel, musste sie nur etwas Arbeit leisten und schon wurde ich für das diesjährige Festival fasziniert, das an meinem Geburtstag stattfinden wird. (hurra!) Um euer Interesse etwas zu wecken:
Das Phono Pop ist am Wochenende vom 10. und 11. Juli und kostet im Frühbucherticket, das man sich bis Mitte April aneignen kann, gerade mal 18 Euro!!! Bereits bestätigt sind: Die Sterne, Klee und Kissogram. Wir halten euch auf dem Laufenden.
So und hier mal ein bisschen von den Berliner Herren Kissogram, die Helena geholfen haben mich umzustimmen (derzeit übrigens mit Franz Ferdinand auf Tournee):
Kissogram- She's An Apple Pie
Kissogram- I Wanna Be My Man
und hier das wirklich zu empfehlende Myspace-profil:
Kissograms Myspace
Genießt den Frühling! (:
10.01.2009 Hamburger Schule und Berliner Elektropop zu Gast in Frankfurt
Nun, das ist wohl das erste Mal in der Geschichte dieser Seite, dass Caro und ich am selben Abend zwei unterschiedliche Veranstaltungen besuchen. Während sie den heimischen Schlachthof besuchte, machte ich mich auf den Weg nach Frankfurt, erneut zum Mousonturm (siehe auch PeterLicht im Oktober 08).
Dieser Abend wurde - wie schon das Tocotronic und The Notwist Konzert im Sommer (Juli 08) - von der sehr interessanten Powerline Agency gebucht und die Sache strahlten mich sofort an, als ich sie vor einer Weile durch Zufall fand. Ein vielversprechender Abschluss großartiger Winterferien, dachte ich mir.
POWERLINE MUSIKFEST: Stereo Total, Die Sterne, Jeans Team, Dillon, Arne Zank & DJs hieß es auf meiner Eintrittskarte.
Als wir, Pascal und ich, also in Frankfurt ankamen, setzten wir uns zunächst ins Café Kante in der Kantstraße, um uns mit heißer Schokolade ein wenig aufzuwärmen. Das Café darf an dieser Stelle erwähnt werden, weil es dort ganz wunderbar ist. Später im Mousonturm freute ich mich wieder über das Publikum, wie es durchgefroren und voller Vorfreude im großen Foyer herumstand. Schöne Menschen. An der Wand hing das Programm des Abends. Zwei Räume. Im großen Theatersaal sah es wie folgt aus: 20.10 Dillon, 20.45 Arne Zank, 22.00 Die Sterne, 23.30 Stereo Total. Im ersten Stock, wo sich auch die Bar befindet, legten verschiedene DJs auf, um 1.00 sollte erneut Dillon spielen und der Auftritt von Jeans Team war dort für 1.30 angekündigt. Feinfein.
Der Saal füllte sich allmählich, man saß herum und als Dillon anfing, standen wir zwei sogar plötzlich in der ersten Reihe. Dillon, das Mädchen aus Berlin, hatte ich ja schon im Sommer gesehen und habe ihre Musik für langweilig befunden, war aber dennoch gewillt, ihr diese zweite Chance zu geben. Sie war sehr schick zurechtgemacht, ganz in schwarz. Genauso ihr Schlagzeuger. Der Auftritt unterschied sich dann nicht groß von dem vom Sommer. Wieder ließ sich die Menge nicht wirklich begeistern, abgesehen von ein paar jungen Frauen, die am rechten Rand der Bühne tanzten. So viel mag ich darüber gar nicht schreiben, da es mir diesen Abend doch ein wenig Fehl am Platze erschien.
Ich gehe also ohne Überleitung zu Arne Zank über, der letztes Jahr seine erste LP rausbrachte, Love & Hate From A To Z der Name. Er begrüßte uns mit den Worten 'Hallo, ich bin Arne Zank, neben mir sitzt Rick McPhail und wir werden heute Abend für euch Musik spielen... wie so viele andere.' Wie sich abgemüht wird, um jene Musik irgendwie in klangvolle Worte zu fassen, sieht man im Programm des Mousonturms. 'Folk und Gitarren-House' heißt es da. Was einen bekloppten Namen hat, klang wunderschön. Sehr experimentelle elektronische Stücke wechselten sich ab mit alten Tocotronic-Liedern (Ich mache meinen Frieden mit euch, So schnell, Bitte gebt mir meinen Verstand zurück).
Rick McPhail hat sich stilsicher ein noch gigantischeres Brillengestell ausgesucht. Sein Anblick war wirklich reizend, wie konzentriert er dasaß. Später habe ich kurz mit der LP geliebäugelt, sie dann aber doch nicht gekauft.
Als nächstes spielten dann - nach kurzer Umbauphase - die Sterne, auf die ich mich am meisten gefreut hatte. Die Herren betraten lässig die Bühne und begannen mit dem einleitenden Stück In diesem Sinn. Nach und nach tanzten immer mehr, wie das immer so ist und spätestens bei Die Interessanten war die Stimmung top. Zwischendurch spielten sie ein neues Lied namens Himmel, das vom Publikum wohlwollend und tanzend aufgesogen wurde. Gegen Ende spielten sie dann die wirklich großen Lieder und zu Inseln luden sie zum Tanzen auf der Bühne ein. Ein paar beseelte Tänzer folgten dem Ruf und die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt genau hier.
Weil ich nicht weiter erzählen mag und weil man ja eh nicht beschreiben kann, was wirklich passiert ist, bekommt ihr einfach die Setlist aus dem Gedächtnis zum Nachhören.

Nach dem Konzert tauschte sich das Publikum komplett aus. Die Leute strömten raus und andre stellten sich vor die Bühne und warteten auf Stereo Total, die ja Hauptact des Abends waren. Pascal und ich stellten uns hinten in den Raum auf das Podest und schauten uns den Auftritt von weitem an. Ich konnte keinen wirklichen Gefallen finden an dem Gaga-Pop, der da vor meiner Nase abging.
Doch die Band scheint ja eine gewaltige Fangemeinde zu haben; alle Texte wurden mitgesungen und die Stimmung war unglaublich. Nach ein paar Liedern setzten wir uns ins Foyer und lernten einen freundlichen Typen kennen, der es auch doof fand, dass man jetzt noch zwei Stunden auf Jeans Team warten musste. Ja, das Programm war etwas unglücklich. Aber so hatten wir sehr viel Zeit, uns über Rick McPhail zu freuen, der am Merchandisestand herumlief und für einen kleinen Spaziergang durch die nächtlichen Straßen. Ich mag jenes Viertel um den Mousonturm ja sehr. Irgendwie gingen der Stereo-Total-Auftritt und anschließend der zweite Dillon-Auftritt dann doch vorbei und wir begaben uns um halb zwei in den ersten Stock. Dort war es unsäglich voll, die Leute standen Schlange vor dem kleinen Raum, in dem der Auftritt stattfinden sollte, und es sah zunächst so aus, als würden wir einfach nicht mehr reinpassen. Die Leute begannen schon Wir wolln unser Geld zurück! zu singen. Irgendwie funktionierte es dann, man ließ uns rein. Es war so richtig schön eng und es herrschte eine angenehme Aufregung unter der niedrigen Decke. Jeans Team muss man einfach lieben. Ich hatte sie in wunderbarer Erinnerung vom Phono Pop Festival im letzten Sommer und so freute ich mich sehr auf den Kick. Es ging los, sie fingen an und es wurde von Minute zu Minute wilder und stickiger. Die Gestalten auf der Bühne und alles im Raum erschien im Neonlicht nur noch schemenhaft. Hinter mir tanzte Frank Spilker zwischen all den verschwitzten Leuten. Das bringt ihm unbedingt einen extra Sympathiepunkt ein, prima Typ. Jeans Team spielten natürlich alle ihre Hits: Komet, Waffenladen, Das Zelt, Palme, Oh Bauer, Cocktailständer, Faul, Königin, Keine Melodien. Alles Hymnen, die, mit diesem enormen Druck vorgetragen, das Publikum zum Ausrasten brachten.
Als Zugabe gebrüllt wurde, meinte Franz Schütte ganz trocken 'Ach wir haben ja eigentlich noch so viele Lieder, aber die andren sind alle scheiße.' Die geforderte Zugabe war Segel dein Schiff, mein Lieblingslied, womit der Abend nicht besser hätte zu Ende gehen können.
Und nur damit ihr den blassen Hauch einer Ahnung bekommt, was da los ist, packe ich hier jetzt nachträglich meine Privataufnahmen vom Phono Pop 2008 rein.
Erschöpft und begeistert von dieser genialen Powerline-Argentur machten wir uns auf den Heimweg, raus aus Frankfurt. Auf der Autobahn in der Nacht.
Dieser Abend wurde - wie schon das Tocotronic und The Notwist Konzert im Sommer (Juli 08) - von der sehr interessanten Powerline Agency gebucht und die Sache strahlten mich sofort an, als ich sie vor einer Weile durch Zufall fand. Ein vielversprechender Abschluss großartiger Winterferien, dachte ich mir.
POWERLINE MUSIKFEST: Stereo Total, Die Sterne, Jeans Team, Dillon, Arne Zank & DJs hieß es auf meiner Eintrittskarte.
Als wir, Pascal und ich, also in Frankfurt ankamen, setzten wir uns zunächst ins Café Kante in der Kantstraße, um uns mit heißer Schokolade ein wenig aufzuwärmen. Das Café darf an dieser Stelle erwähnt werden, weil es dort ganz wunderbar ist. Später im Mousonturm freute ich mich wieder über das Publikum, wie es durchgefroren und voller Vorfreude im großen Foyer herumstand. Schöne Menschen. An der Wand hing das Programm des Abends. Zwei Räume. Im großen Theatersaal sah es wie folgt aus: 20.10 Dillon, 20.45 Arne Zank, 22.00 Die Sterne, 23.30 Stereo Total. Im ersten Stock, wo sich auch die Bar befindet, legten verschiedene DJs auf, um 1.00 sollte erneut Dillon spielen und der Auftritt von Jeans Team war dort für 1.30 angekündigt. Feinfein.
Der Saal füllte sich allmählich, man saß herum und als Dillon anfing, standen wir zwei sogar plötzlich in der ersten Reihe. Dillon, das Mädchen aus Berlin, hatte ich ja schon im Sommer gesehen und habe ihre Musik für langweilig befunden, war aber dennoch gewillt, ihr diese zweite Chance zu geben. Sie war sehr schick zurechtgemacht, ganz in schwarz. Genauso ihr Schlagzeuger. Der Auftritt unterschied sich dann nicht groß von dem vom Sommer. Wieder ließ sich die Menge nicht wirklich begeistern, abgesehen von ein paar jungen Frauen, die am rechten Rand der Bühne tanzten. So viel mag ich darüber gar nicht schreiben, da es mir diesen Abend doch ein wenig Fehl am Platze erschien.
Ich gehe also ohne Überleitung zu Arne Zank über, der letztes Jahr seine erste LP rausbrachte, Love & Hate From A To Z der Name. Er begrüßte uns mit den Worten 'Hallo, ich bin Arne Zank, neben mir sitzt Rick McPhail und wir werden heute Abend für euch Musik spielen... wie so viele andere.' Wie sich abgemüht wird, um jene Musik irgendwie in klangvolle Worte zu fassen, sieht man im Programm des Mousonturms. 'Folk und Gitarren-House' heißt es da. Was einen bekloppten Namen hat, klang wunderschön. Sehr experimentelle elektronische Stücke wechselten sich ab mit alten Tocotronic-Liedern (Ich mache meinen Frieden mit euch, So schnell, Bitte gebt mir meinen Verstand zurück).
Rick McPhail hat sich stilsicher ein noch gigantischeres Brillengestell ausgesucht. Sein Anblick war wirklich reizend, wie konzentriert er dasaß. Später habe ich kurz mit der LP geliebäugelt, sie dann aber doch nicht gekauft.
Als nächstes spielten dann - nach kurzer Umbauphase - die Sterne, auf die ich mich am meisten gefreut hatte. Die Herren betraten lässig die Bühne und begannen mit dem einleitenden Stück In diesem Sinn. Nach und nach tanzten immer mehr, wie das immer so ist und spätestens bei Die Interessanten war die Stimmung top. Zwischendurch spielten sie ein neues Lied namens Himmel, das vom Publikum wohlwollend und tanzend aufgesogen wurde. Gegen Ende spielten sie dann die wirklich großen Lieder und zu Inseln luden sie zum Tanzen auf der Bühne ein. Ein paar beseelte Tänzer folgten dem Ruf und die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt genau hier.
Weil ich nicht weiter erzählen mag und weil man ja eh nicht beschreiben kann, was wirklich passiert ist, bekommt ihr einfach die Setlist aus dem Gedächtnis zum Nachhören.
In diesem SinnMan muss sagen, Die Sterne sind abgesehen davon, dass sie vielleicht meine liebste deutsche Band sind, eine wirklich wunderbare Liveband. Falls ihr die Gelegenheit habt, sie irgendwo einmal zu erleben, lässt euch sie bloß nicht entgehen!
Aber andererseits
Räuber und Gedärm
Es gibt nichts Spannenderes
Hängen Hart
Du bist die Kraft
Was ist hier los
Die Interessanten
Alles sein Gutes
Himmel
Ganz normaler Tag
Das bisschen besser
Inseln
Universal Tellerwäscher
Fickt das System
Was hat dich bloß so ruiniert?
Trrrmer
Zugaben:
Bis 9 bist du OK
Wenn dir St. Pauli auf den Geist fällt
Nach dem Konzert tauschte sich das Publikum komplett aus. Die Leute strömten raus und andre stellten sich vor die Bühne und warteten auf Stereo Total, die ja Hauptact des Abends waren. Pascal und ich stellten uns hinten in den Raum auf das Podest und schauten uns den Auftritt von weitem an. Ich konnte keinen wirklichen Gefallen finden an dem Gaga-Pop, der da vor meiner Nase abging.
Doch die Band scheint ja eine gewaltige Fangemeinde zu haben; alle Texte wurden mitgesungen und die Stimmung war unglaublich. Nach ein paar Liedern setzten wir uns ins Foyer und lernten einen freundlichen Typen kennen, der es auch doof fand, dass man jetzt noch zwei Stunden auf Jeans Team warten musste. Ja, das Programm war etwas unglücklich. Aber so hatten wir sehr viel Zeit, uns über Rick McPhail zu freuen, der am Merchandisestand herumlief und für einen kleinen Spaziergang durch die nächtlichen Straßen. Ich mag jenes Viertel um den Mousonturm ja sehr. Irgendwie gingen der Stereo-Total-Auftritt und anschließend der zweite Dillon-Auftritt dann doch vorbei und wir begaben uns um halb zwei in den ersten Stock. Dort war es unsäglich voll, die Leute standen Schlange vor dem kleinen Raum, in dem der Auftritt stattfinden sollte, und es sah zunächst so aus, als würden wir einfach nicht mehr reinpassen. Die Leute begannen schon Wir wolln unser Geld zurück! zu singen. Irgendwie funktionierte es dann, man ließ uns rein. Es war so richtig schön eng und es herrschte eine angenehme Aufregung unter der niedrigen Decke. Jeans Team muss man einfach lieben. Ich hatte sie in wunderbarer Erinnerung vom Phono Pop Festival im letzten Sommer und so freute ich mich sehr auf den Kick. Es ging los, sie fingen an und es wurde von Minute zu Minute wilder und stickiger. Die Gestalten auf der Bühne und alles im Raum erschien im Neonlicht nur noch schemenhaft. Hinter mir tanzte Frank Spilker zwischen all den verschwitzten Leuten. Das bringt ihm unbedingt einen extra Sympathiepunkt ein, prima Typ. Jeans Team spielten natürlich alle ihre Hits: Komet, Waffenladen, Das Zelt, Palme, Oh Bauer, Cocktailständer, Faul, Königin, Keine Melodien. Alles Hymnen, die, mit diesem enormen Druck vorgetragen, das Publikum zum Ausrasten brachten.
Und nur damit ihr den blassen Hauch einer Ahnung bekommt, was da los ist, packe ich hier jetzt nachträglich meine Privataufnahmen vom Phono Pop 2008 rein.
Erschöpft und begeistert von dieser genialen Powerline-Argentur machten wir uns auf den Heimweg, raus aus Frankfurt. Auf der Autobahn in der Nacht.
Segel dein Schiff in einen sicheren Hafen.
Das Schönste, was du machen kannst im Leben, ist schlafen.
Segel dein Schiff in einen sicheren Hafen.
Das Schönste, was du machen kannst im Leben, ist schlafen.
Segel dein Schiff in einen sicheren Hafen.
Das Schönste, was du machen kannst im Leben, ist schlafen.
Segel dein Schiff in einen sicheren Hafen.
Das Schönste, was du machen kannst im Leben, ist schlafen.
Segel dein Schiff in einen sicheren Hafen.
Das Schönste, was du machen kannst im Leben, ist schlafen.
Segel dein Schiff in einen sicheren Hafen.
Das Schönste, was du machen kannst im Leben, ist schlafen.
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